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1912 - 2012

Aktuelles von der Hönnetalbahn

Vorschau: Fahrplan 2017/18 bringt weitere Verbesserungen

Der kommende Fahrplan im Dezember wird der Hönnetalbahn weitere Verbesserungen bringen. Störende Fahrplanlücken werden geschlossen. Durch die Einlage eines zsätzlichen Zugpaares am morgen, wird die Lücke um 8:14 Uhr (bisher Bus) zumindest ab Balve geschlossen (ab Neuenrade ist umlaufbedingt nicht möglich). Nähere Informationen in Kürze.

 

Pfingstkirmes Menden - verstärkter Fahrplan, aber leicht eingeschränkt!

Auch in diesem Jahr finden wieder zusätzliche Fahrten anlässlich der Mendener Pfingstkirmes statt. Die sonst zweistündlich verkehrenden Züge Fröndenberg - Menden - Neuenrade verkehren stündlich. Parkplatzsorgen lassen sich so vermeiden.

Der Zweckverbandes Ruhr-Lippe (ZRL) informiert allerdings, dass der ursprünglich kommunizierte  Sonderverkehr auf der Hönnetalbahn zur Pfingstkirmes zwischen Unna und Neuenrade leider nur eingeschränkt durchgeführt werden kann. Grund dafür ist ein Personalmangel auf den Stellwerken, der leider nicht kompensiert werden kann.

Die Hönnetalbahn fährt zu Pfingsten stündlich in beide Richtungen. Der letzte Zug fährt Samstag, Pfingstsonntag und Pfingstmontag aber nun bereits 23.16 Uhr nach Neuenrade, am Dienstag fährt zusätzlich ein Zug um 0.16 Uhr nach Neuenrade. In Richtung Fröndenberg und weiter nach Unna fährt von Samstag bis Dienstag der letzte Zug ab Menden um 0.00 Uhr. Sonntag bis Dienstag fährt zusätzlich ein Zug um 0.41 Uhr ab Menden bis nach Fröndenberg.

Im Internet kann man sich über den Pfingstverkehr auf der Hönnetalbahn und die Fahrpreise beim Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) informieren auf der Seite www.zrl.de.

Neuer Fahrplan - Ergänzung durch Bus am frühen Morgen!

Zum Fahrplanwechsel am 11.12.2016 kommt es auf der Hönnetalbahn zu umfangreichen Veränderungen, die bekanntermaßen nicht nur positive Auswirkungen auf die Hönnetaler Bahnkunden haben. Durch die um eine etwa halbe Stunde spätere Abfahrzeit des ersten Zuges ab Neuenrade in der Woche und der neuen Ausrichtung der Anschlüsse in Fröndenberg auf Dortmund hätten Fahrschüler in Richtung Hagen und Olsberg massive Probleme bekommen. Eine rechtzeitige Ankunft zum Unterrichtsbeginn wäre unmöglich gewesen.

Eine zusätzliche Leistung auf der Schiene ab Neuenrade am frühen Morgen ist zumindest für die neue Fahrplanperiode nicht möglich, da dies eine langwierige Entscheidungs- und Planungsphase bedeutet hätte. In früheren Jahrzehnten wurde zum Teil als Frühverbindung ab Neuenrade ein Bahnbus eingesetzt. Die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. haben beim Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) in Unna vorgeschlagen eine Frühverbindung per Bus ab Neuenrade einzurichten. Der NWL hat diesen Vorschlag erfreulicherweise aufgegriffen und kurzfristig mit dem Busverkehr Ruhr-Sieg GmbH (BRS) eine Lösung gefunden. Vor dem ersten Zug wird werktags an Schultagen (außer am Freitag nach Christi Himmelfahrt) ein Bus um 5.15 Uhr ab Neuenrade (Balve ab 5.32 Uhr) fahren. Mit dem Anschlusszug um 6.19 Uhr ab Fröndenberg wird Hagen Hbf dann um 6.42 Uhr erreicht bzw. 6.15 Uhr ab Fröndenberg wird Olsberg um 7.11 Uhr erreicht. Im Gegensatz zu früheren Zeiten gelten die Bahnfahrkarten (auch Zeitfahrkarten) ohne Aufpreis im Bahnbus.

Auf diesem Wege bedanken sich die Eisenbahnfreunde für die zeitnahe Umsetzung ihres Busvorschlags beim NWL und beim BRS. Dieses zusätzliche Fahrangebot für die Hönnetaler ab Fahrplanwechsel wird sicher von den betroffenen Reisenden begrüßt werden. Unabhängig davon wäre es auf die Dauer selbstverständlich vorteilhaft, wenn diese Frühverbindung alternativ auf der Schiene angeboten würde. Weitere Gespräche in dieser Sache werden mit dem kooperativen NWL von uns als EFH geführt.

Neuer Fahrplan online - Hönnetalbahn steht vor großen Umbrüchen

Zum 11. Dezember 2016 startet das neue Sauerland-Netz, das die DB nach einer Ausschreibung für sich gewinnen konnte. Sie bleibt damit weiterhin der Oberen Ruhrtalbahn, der Volme- und Hönnetalbahn sowie der Ardeybahn Dortmund - Iserlohn treu. Der Fahrplan kann ab sofort im Internet aufgerufen werden (Anfrage nach Zugverbindungen).

Der neue Fahrplan bringt insbesondere für die Obere Ruhrtalbahn massive Änderungen und Verbesserungen mit sich. Wobei: Viel Licht bringt auch viel Schatten.

Was ändert sich für die Hönnetalbahn konkret?

  • Es kommt dauerhaft zu einer Trennung in die Abschnitte Unna - Menden und Fröndenberg - Menden - Neuenrade, woduch die Taktdichte zwischen Fröndendberg und Menden auf einen ungefähren Halbstundentakt erhöht wird.
  • Samstags wird wieder zwischen Fröndenberg und Neuenrade im Stundentakt gefahren.
  • Zwischen Menden und Fröndenberg wird bis spät in die Nacht noch gefahren. Ausflüge nach Dortmund können also länger dauern...
  • Die Fahrzeiten zwischen Fröndenberg und Neuenrade (und zurück) drehen sich um eine halbe Stunde.
  • In Fröndenberg besteht für Fahrgäste aus dem und ins Hönnetal direkter Anschluss auf den RE 57 nach Dortmund und Winterberg. Die Reisezeit nach Dortmund verkürzt sich um mehr als 20 Minuten!
  • Allerdings fällt der direkte Anschluss aus Richtung Balve nach Hagen und Richtung Kassel (RE 17) weg.
  • In Unna bestehen wieder gute Umsteigeverbindungen auf den RE 7 nach Hamm und Münster und Köln, allerdings nicht mehr nach Dortmund Hbf.
  • Ebenso kommt man von Unna gut mit dem RE 13 Richtung Hagen, Düsseldorf und Venlo.

Zu den Schattenseiten gehören fehlende Anschlüsse aus Unna Richtung Hönnetal an Sonntagen, die immer noch klaffende Taktücke zwischen Neuenrade und Menden morgens an Werktagen (wird aber durch einen Bus ausgeglichen). Auch die spätere Abfahrt des ersten Zuges ab Neuenrade dürfte für einige Proteste sorgen, wobei sich das Richtung Dortmund durch die Reisezeitverkürzung teilweise aufhebt.

Wie bei jedem Fahrplan gilt: Alles hat Vor- und Nachteile. Trotz erkennbarer Schwächen ist der Fahrplan der Hönnetalbahn insbesondere durch die Verbesserung der Anschlüsse nach Dortmund und auch der Ausweitung der Betriebszeiten als positiv - gemessen an den Fahrplänen früherer Jahre - sogar als fast sensationell zu bezeichnen.

Noch offen ist die Fahrzeugfrage: Sollten eigentlich nagelneue "PESA-Link" zum Einsatz kommen, sind es bis auf weiteres noch die bewährten VT 640 und 648.

 

Bauarbeiten und Ersatzfahrplan im Hönnetal (Quelle: ZRL)

Aufgrund von Bauarbeiten müssen die Züge der RB 54 vom 08.-23.10.2016 nach einem geänderten Fahrplan verkehren.

Bauphase 1: 08.-16. Oktober 2016

Während dieser Bauphase kann die Linie RB 54 lediglich zwischen Fröndenberg und Menden verkehren. Die Ersatzmaßnahmen sehen wie folgt aus:

  • Der Abschnitt Unna - Fröndenberg entfällt und wird ersatzweise durch die Züge der umgeleiteten Linie RE 57 mit Halt an allen Bahnhöfen bedient.
  • In Fröndenberg stehen Anschlusszüge der Linie RB 54 bereit, die zu geänderten Fahrzeiten bis nach Menden fahren.
  • Ab Menden verkehren baubedingt Busse im Schienenersatzverkehr bis nach Neuenrade.

 

Ab dem 17. Oktober kann die Sperrung der südlichen Hönnetalbahn zwischen Menden und Neuenrade aufgehoben werden. Die Züge verkehren daher wieder durchgehend von Fröndenberg über Menden bis Neuenrade, dies allerdings zu veränderten Fahrzeiten.

Für den Abschnitt Unna - Fröndenberg bleiben die Einschränkungen aus Bauphase 1 weiterhin bestehen.Bauphase 2: 17.-23. Oktober 2016

Weitere Informationen hier

 

NWL plant umfangreiche Verbesserungen für die Hönnetalbahn

Für den kommenden Fahrplan und darüber hinaus plant der NWL weitere Verbesserungen im Nahverkehr Westfalens, darunter auch für die Hönnetalbahn. Beabsichtigt ist die Einführung eines zusätzlichen späteren Zugpaares Fröndenberg - Neuenrade, das durch die Taktdrehung im Dezember (30-Minuten früher) notwendig wird, da sonst der Betrieb zu früh enden würde. Außerdem soll es an Samstagen wieder einen Stundentakt geben. Damit soll insbesondere samstags die Möglichkeit, dann rd. 20 Minuten schneller aus dem Hönnetal nach Dortmund zu reisen, besonders hervorgehoben werden. Die Pläne wurden der Verbandsversammlung im Juli vorgestellt und müssen z.T. noch mit dem VRR (wegen anderer Linien) abgestimmt werden.

Wieder einmal: 628er im Einsatz im Hönnetal

Bis 30.06. fuhren wieder die altbewährten 628er auf der Hönnetalbahn. Sie ersetzen die sonst hier verkehrenden 640 bzw. 648er, die für den vertretungsweisen Einsatz im neuen Sauerland-Netz ab Dezember 2016 umgerüstet bzw. modernisiert werden. Anfang Juli kehrten die 648 / 640 auf die Strecke zurück.

Bereits 2011 wren die laufruhigen Fahrzeuge, Baujahr Anfang der 90er Jahre, nach mehrjähriger Pause in den Planeinsatz zwischen Unna, Menden und Neuenrade zurückgekehrt.

 

Schienenbustreffen im Hönnetal am 12. Juni 2016

Die aktuellen Informationen zum Schienenbustrag am 12. Juni 2016 finden Sie ab sofort hier

 

Menden - Hemer: Langfristig könnte eine Reaktivierung sinnvoll sein

Aufgrund der zurzeit negativ prognostizierten Bevölkerungsentwicklung ist eine kurzfristige Umsetzung aktuell nicht realistisch.

Im NWL-Nahverkehrsplan 2011 war festgelegt worden, dass die Reaktivierung der Strecke Menden - Hemer näher untersucht werden sollte. Neben den Auftraggebern ZRL und Märkischer Kreis, die die Machbarkeitsstudie finanziert haben, haben sich Vertreter der Städte Hemer und Menden sowie der örtlichen Interessenverbände in einem eigens für die Begleitung der Studie gegründeten Arbeitskreis zusammengefunden. Das Gutachten zur Machbarkeitsstudie hat der Spezialist für Verkehr und Mobilität PTV Transport Consult aus Karlsruhe erstellt. Die Moderation des Prozesses hat Prof. Dr. Hartwig vom Institut für Verkehrswissenschaft der Universität Münster übernommen. Im Rahmen dieser Begleitung wurde das Thema konstruktiv und sachlich bearbeitet, so dass nun ein Ergebnis vorliegt, das alle Beteiligten akzeptieren.

Der von PTV Transport Consult ermittelte Kosten-Nutzen-Faktor weist einen Wert von 1,01 aus. Damit hat das Projekt einen volkswirtschaftlichen Nutzen, der die dafür anfallenden Kosten jedoch nur geringfügig übersteigt. Bei einem Kosten-Nutzen Wert unter 1 hätten zukünftig keine öffentliche Mittel mehr in die Umsetzung des Projektes fließen dürfen.

Aber schon leicht veränderte Rahmenbedingungen können das Ergebnis völlig anders aussehen lassen. Insbesondere eine andere, als die derzeit unterstellte negative Bevölkerungsentwicklung kann das Ergebnis zukünftig erheblich verändern. Aufgrund des derzeit ermittelten geringen Kosten-Nutzen-Wertes gibt es daher für die Reaktivierung der Strecke kurz- bis mittelfristig noch keine realistische Perspektive.

Allerdings kommt PTV Transport Consult zu dem Ergebnis, dass eine Reaktivierung langfristig sinnvoll sein könnte, wenn sich die Rahmenbedingungen positiv entwickeln sollten und empfiehlt deshalb, die Trasse für einen möglichen zukünftigen Eisenbahnverkehr zu sichern.

Der NWL ist den Empfehlungen des Gutachters gefolgt und hat die Reaktivierung der Bahnstrecke Menden-Hemer dementsprechend für den langfristig angelegten ÖPNV-Bedarfsplan des Landes NRW angemeldet.In der letzten Sitzung des NWL-Mitgliedsverbandes Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) in Soest am 9.12.2015 wurden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Menden - Hemer vorgestellt. (Quelle: www.zrl.de)

 

Nicht nur Verbesserungen zum Fahrplanwechsel

Böse Überraschung bei der Prüfung des neuen Fahrplans ab 13.12.2015. Neben den Verbesserungen im Spätverkehr ist auf Grund einer Fahrzeitverschiebung um 1 Minute der Umstieg in Fröndenberg nach Hagen zumindest theoretisch nicht mehr möglich. Grund dafür ist, dass die Mindestumstiegszeit nihct mehr einzuhalten ist. Diese ist durch die Baustelle momentan ohnehin etwas länger. Wer im neuen Fahrplan eine Fahrt von Balve nach Dortmund oder Hagen sucht, wird automatisch über Unna geleitet. Die EF Hönnetal e.V. haben den ZRL auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Man will sich dem Problem nun annehmen. (03.12.2015)

 

Hl.Abend – der Weihnachtsmann wieder mit der Hönnetalbahn unterwegs

Auch in diesem Jahr wird – wie seit 1994 schon – der Weihnachtsmann mit der Hönnetalbahn fahren und zwar zwischen 9:37 Uhr und 12.37 Uhr ab Fröndenberg bzw. zwischen 9.38 Uhr und 13.38 Uhr ab Neuenrade. Die mitreisenden Kinder erhalten wieder Tüten mit Süßigkeiten, die das Warten auf das Christkind verkürzen sollen. Der Zweckverband Ruhr-Lippe und die DB Regio unterstützen die Aktion wieder.

 

Die Hönnetalbahn ist die pünktlichste Regionalstrecke 2014 in Westfalen

Nach dem neuesten Qualitätsbericht vom 18.06.2015 zum Schienenpersonennahverkehr in Westfalen durch den NWL (Verband Nahverkehr in Westfalen-Lippe) ist die Hönnetalbahn (RB 54, betrieben durch die DB Regio NRW GmbH) die pünktlichste Zugstrecke in Westfalen. Die RB 54 hat nach dem Bericht eine Pünktlichkeit von 98,4 % aller verkehrenden Züge im Jahr 2014.

Auf den 2. und 3. Platz liegen die RB Linien 52 (Dortmund – Lüdenscheid) mit 97,7% und die RB 53 (Dortmund – Schwerte – Iserlohn) mit 96,9%.

Auch gibt es in dem Bericht eine Statistik über die Zugausfälle. Hier liegt die Hönnetalbahn im Mittelfeld mit 1,7 % Ausfall der Züge. Im Jahr 2013 lag die Hönnetalbahn noch bei 0,4 % aller Züge. Der Anstieg der Zugausfälle liegt vor allem an den Streiks der GdL. An den Streiktagen sind ja auf der Hönnetalbahn alle Züge ausgefallen, sodass sich im Jahresdurchschnitt diese Ausfälle leider bemerkbar gemacht haben.

 

Fahrplanverbesserungen ab Dezember

Zum kommenden Fahrplanwechsel wird der Verkehr zwischen Fröndenberg und Menden deutlich erweitert und zwar um Spätverbindungen. Bisher ist um 21:12 Uhr Betriebsschluss zwischen den beiden Bahnhöfen. Das soll sich jetzt soweit ändern, dass stündlich bis 0:11 Uhr gefahren werden soll, womit auch der Besuch von Dortmund mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis spät abends ermöglicht wird.

 

Bf. Menden offiziell eingeweiht

Mit einem kleinen Festakt wurde am 26. Juni der sanierte Bahnhof Menden offiziell eingeweiht. Bürgermeister Volker Fleige und Landrat Thomas Gemke würdigten in ihren Ansprachen die Leistungen, die das alte "Schmuddelkind" Bf. Menden zu einer modernen Verkehrsstation werden ließen. Auch Johannes Schmoll von den EF Hönnetal e.V., der auch kurz auf die Geschichte des Bahnhofs einging und die zuständige Bahnhofsmanagerin Dorothee Wasel würdigten die Ausstattung des neuen Bahnhofs, vor allem den schienengleichen Übergang statt der alten Unterführung und die barrierefreien Zustiegsmöglichkeiten.

"Schienenkuffi" eingeweiht

Die Eisenbahnfreunde Hönnetal e.V. können sich über Zuwachs in ihrem kleinen Fahrzeugpark freuen. Seit dem 03. Mai 2015 kann neben dem "Schienenfloh", einer Motordraisine der Bauart Klv 12, auch ein Nachbau einer klassischen Handhebeldraisine bewundert werden. Die Draisinensammlung Bad Nauheim hat das Gefährt aus Originalteilen neu aufgebaut. Sie kann auf dem noch vorhandenen ehemaligen Ladegleis eingesetzt werden. Sie soll den Namen "Schienenkuffi" tragen.

Gleichzeitig wurde auch der frisch renovierte ehemalige Stellwerksraum mit der aus dem Jahre 1912 stammenden Hebelbank der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch wenn noch nicht alles fertig ist - ein alter Aktenschrank befindet sich z.B. noch in der Aufarbeitung - kann sich der interessierte Besucher doch über die Geschichte des Bahnhofs und seine Bedeutung bis heute informieren. Die Wiedereröffnung passt auch zeitlich - 20 Jahre nach Außerbetriebnahme des Stellwerks.

Insgesamt sind die Eisenbahnfreunde ihrem Ziel, Eisenbahn auf dem Lande erlebbar zu machen, wieder ein Stück näher gekommen. Dazu zählen auch die Fahrten mit dem historischen Schienenbus, 2015 am 10.05., 14.06. und 06.09.

 

TuZ auf der Hönnetalbahn …

von Markus Hüsken

Dazu sollte man sich erstmal die Hönnetalbahn anschauen, wie die Zugsicherung bisher aussah. Die Hönnetalbahn kommt ja ohne echten Fahrdienstleiter vor Ort aus. Also es gibt auf der Hönnetalbahn ab dem Bahnhof Horlecke keine Weichen und Signale mehr, die durch einen Fahrdienstleiter gestellt werden. Die 2 Weichen im Bahnhof Binolen, wo auch die Zugkreuzungen stattfinden, sind Rückfallweichen, die jeweils in einer Lage liegen, und in der anderen Lage durch die Züge „aufgefahren“ werden. Die Weiche in Balve ist eine Handweiche die vorher mit einem Schlüssel aufgeschlossen werden muss.

Ansonsten wurden bisher, und das fällt auch bei TUZ nicht weg, die Züge auf der Hönnetalbahn durch den Zugleitbetrieb geregelt. Der Zugleitbetrieb ist ein Verfahren auf der Hönnetalbahn (und auch auf anderen Nebenbahnen in Deutschland), bei dem ein zentraler Zugleiter, das ist der Fahrdienstleiter der im Bahnhof Horlecke sitzt,  jedem Zug auf der Hönnetalbahn die Erlaubnis zur Fahrt bis zu den jeweiligen Bahnhöfen in Binolen, Balve und Neuenrade erteilt. Dabei steht der Zugleiter und die Triebfahrzeugführer in Funkkontakt zueinander. Die Triebfahrzeugführer bekommen also jeweils fernmündlich mitgeteilt bis zu welchem Bahnhof sie fahren dürfen, und müssen sich dann wieder beim Zugleiter in der Horlecke melden. Der Zugleitbetrieb kommt ohne Hauptsignale und technische Streckenblock-Einrichtungen aus, sodass die Hönnetalbahn und auch andere Nebenbahnen kostengünstiger betrieben werden konnten.

Es ist also in der Praxis so, dass z.B. der Zug aus Menden jeweils bis zum Bahnsteig in Binolen fahren kann, und sich dann dort beim Zugleiter melden muss. Gleichzeitig hat sich der Zug aus Neuenrade, schon vor der Ausfahrt in Neuenrade beim Zugleiter gemeldet , er hat sich in Balve gemeldet, und meldet sich dann vor der Einfahrt (Trapeztafel) vor dem Bahnhof Binolen in etwa Höhe Haus Recke. Er darf dann in den Bahnhof Binolen erst einfahren, wenn der Zugleiter ihn die Zustimmung fernmündlich gibt. Dies kann aber erst dann passieren, nachdem sich der Zug aus Menden, der in Binolen am Bahnsteig steht sich erst gemeldet hat. Nachdem dann der Zug aus Neuenrade in Binolen am Bahnsteig angekommen ist, sich gemeldet hat, und weiter nach Menden fahren darf, bekommt der Zug nach Neuenrade auch sein Auftrag durch den Zugleiter weiterzufahren. Dies passiert auf der Hönnetalbahn also stündlich jeweils bei der Kreuzung in Binolen. Das Verfahren hat sich auch über Jahre hin bewährt, aber es wird halt nur fernmündlich angewandt. Die Meldungen werden aber schriftlich erfasst.

Der Zugleiter/Fahrdienstleiter kann nicht wie auf Hauptstrecken einen Zug ein grünes oder rotes Signal zeigen, sondern es wird alles nur fernmündlich geregelt. Aber auch dieses System ist wenn sich alle Beteiligte richtig verhalten sicher. Es darf z.B. auch kein Triebfahrzeugführer der nicht auf der Hönnetalbahn wegen der Besonderheiten eingewiesen ist, dort fahren.

Warum aber jetzt TuZ?

TuZ ist jetzt zusätzlich auf der Hönnetalbahn errichtet worden. Man erkennt es an den Signalen die in „Ruhestellung“ ein blaues Licht zeigen. Diese Signale sind an allen Bahnhöfen auf der Strecke, also in Horlecke, Lendringsen, Binolen, Balve und Neuenrade aufgestellt worden. (Bild siehe am Ende des Berichtes) Die Signale sind jeweils an der Grenze des Bahnhofes (beim Zugleitbetrieb benutzt man auch den Begriff Zuglaufstelle), in Höhe der Trapeztafeln und an den H-Tafeln am Ende des Bahnsteiges aufgestellt worden. Außerdem wurden in Höhe der Signale Gleismagnete am Gleis angebracht (sogenannte 2000 Hz-Magnete, die wenn sie wirksam geschaltet sind, den Zug anhalten können). Außerdem wurden noch Kontakte ca. 100 bis 200 Meter nach den neuen Signalen am Gleis angebracht, womit die Anlage erkennt, dass der Zug jeweils an den Signalen vorbeigefahren ist, also losgefahren ist, und die Signale wieder in Grundstellung gestellt werden.

TuZ musste jetzt auf der Hönnetalbahn installiert werden, weil alle Strecken in Deutschland ab 2015 im Betriebsverfahren Zugleitbetrieb, auf denen gleichzeitig mehr als ein Zug unterwegs ist, laut einer Entscheidung des Eisenbahnbundesamtes mit einem technischen Folge- und Gegenfahrschutz ausgerüstet werden mussten. Und dieser Folge- und Gegenfahrschutz kann TuZ gewährleisten.

Die Gleismagnete an den Signalen sind nämlich dauernd wirksam und können somit die Züge auch technisch stoppen. So kann auch verhindert werden, dass z.B. ein Zug vorzeitig auf einem Kreuzungsbahnhof ausfahren würde, obwohl der Gegenzug noch nicht auf dem Bahnhof eingetroffen ist.

Auf der Hönnetalbahn wird diese Technik also zusätzlich zum oben beschriebenen fernmündlichen Verfahren benutzt. Die fernmündlichen Meldungen auf den Zuglaufstellen (Bahnhöfen) werden weiterhin gemacht, und dann werden durch den Zugleiter in der Horlecke die Magnete an den Signalen unwirksam geschaltet (das blaue Licht fängt an zu blinken). Der Zug kann dann nach Erteilung der Fahrerlaubnis weiterfahren, der 2000 Hz- Magnet ist unscharf.

TuZ macht also die Hönnetalbahn noch sicherer, als sie bisher schon war. Neben den fernmündlichen Meldungen und Aufträgen, können die Züge jetzt auch technisch durch Magnete an den Gleisen selbsttätig zum Halten gebracht werden. Im Dezember 2014 wurde TuZ auf der Hönnetalbahn installiert. Hier ein Bericht, was TuZ für die Hönnetalbahn bedeutet :

 

Bf. Menden - Bahnsteig fast fertig

Es müssen nur noch Restarbeiten erledigt werden, dann ist der neue Bahnsteig in Menden nach rd. 2-jähriger Bauzeit fertig gestellt. Jetzt muss nur noch das restaurierte Bahnsteigdach neu eingedeckt und es müssen die Ausstattungsgegenstände, wie Bänke, Informationskasten usw. werden. Damit hat sich das Bild des Mendener Bahnhofs in etwa 3 Jahren grundlegend geändert. Aus dem "Schmuddelbahnhof" konnte eine attraktive Verkehrsstation werden.

Weihnachtsmannzüge wieder ein toller Erfolg

Traditionell war auch am Morgen des Hl. Abend der Weihnachtsmann mit der Hönnetalbahn unterwegs. Wie schon seit 1994 begleitete er die planmäßigen Züge und beschenkte die mitreisenden Kindern mit Süßigkeiten. Der ZRL und die DB Regio unterstützten die Aktion mit zusätzlichen und verstärkten Zugeinheiten.

Bahnsteigarbeiten in Menden vor dem Abschluss, Fröndenberg startet

Die Sanierung des Bahnsteigs in Menden steht vor dem Abschluss. Die Gleise 2 und 4 haben neue, erhöhte Bahnsteigkanten erhalten. Die Bahnsteigüberdachung wurde komplett abgebaut, sandgestrahlt und neu in grau lackiert. In den nächsten Wochen wird die Bedachung fertig gestellt. Noch auf sich warten lässt die neue Bahnübergangssicherung am Bahnsteigzugang. Zwar wurde das Ausfahrsignal Richtung Neuenrade versetzt, die neue Technik mit Lichtzeichen und Schranken fehlt aber noch.

Auch in Fröndenberg steht der Baubeginn zur Sanierung der Bahnsteige in den Startlöchern.

Dampfzug von Binolen nach Warstein - Nebel, aber eindrucksvolle Technik

Das war schon etwas Neues. Erstmals startete mit der 58 311 ein Dampfsonderzug ab Binolen. Die Arge Westfalendampf machte es zusammen mit den Eisenbahnfreunden Hönnetal möglich. So startete am 27.09.2014 morgens um 8:07 Uhr der aus der Museumswagengarnitur der Museumsbahn Hamm gebildete Sonderzug Richtung Warstein. Auch wenn im Hönnetal reichlich Nebel herrschte, war diese Fahrt sehr eindrucksvoll. Der weitere Fahrtverlauf führte nach Lippstadt, wo der Zug mit einem weiteren Dampfzug, gezogen von 78 468, aus Münster vereinigt wurde. Eindrucksvoll dann die Fahrt über die steigungsreiche Strecke der Westfälischen Landeseisenbahn nach Warstein. Auch wenn es zu kleinen verspätungsbedingten Pannen auf der Hinfahrt (Zug aus Münster war rd. 70 Minuten verspätet) und technische Probleme auf der Rückfahrt (Zug konnte so nur bis Fröndenberg fahren, weiter mit Bussen), wird über weitere Fahrten mit Wagenzügen aus dem Hönnetal nachgedacht. Dafür sorgte schon die freundliche Aufnahme der Zugbesatzung in Binolen am Vorabend der Fahrt, wo der Zug übernachtete.

Weitere Informationen und Bilder hier.

 

Garbeck hat jetzt auch Park&Ride-Plätze

Nachdem aus Mitteln des NWL (Nahverkehr Westfalen-Lippe) bereits am Bahnhof Balve neue Park & Ride-Parkplätze geschaffen worden sind, hat nun auch der
Haltepunkt Garbeck neue Stellflächen für PKW bekommen. Von den sechs Stellflächen ist einer als Behindertenparkplatz gekennzeichnet. Die P &R-Flächen sind noch nicht offiziell frei gegeben. Erst vor einigen Tagen wurde Gras in die Zwischenräume der Befestigungssteine gesät. (B. Wendel)

Zusatzbus Balve - Menden

Mit Beginn des neuen Schuljahres am 20. August 2014 wird es eine neue (zusätzliche) Verbindung zwischen Balve und Menden an Schultagen geben. Zusätzlich zu den bestehenden Fahrten der Linie RB 54 verkehrt ein Bus ab Balve Bahnhof (um ca. 6:10 Uhr) und endet am Bahnhof Menden gegen 6:40 Uhr.

Strukturelle Änderungen am Berufskolleg Iserlohn mit den Standorten Iserlohn, Iserlohn-Letmathe und Menden waren ein ausschlaggebender Grund für die zusätzliche Fahrtmöglichkeit von Balve nach Menden. Mit dem zusätzlichen Bus steht Berufspendlern und Schülern aus dem Raum Balve ab August eine neue, ca. 30 Minuten kürzere Anreise nach Iserlohn mit Ankunft gegen 7:30 Uhr zur Verfügung.

Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), die Stadt Balve und der Märkischen Kreis haben sich darauf verständigt, die zusätzliche Fahrt in das Angebot der Linie RB 54 aufzunehmen.

Dieser Zusatzbus wird voraussichtlich bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 verkehren. Dann ändern sich die Abfahrtszeiten der Züge, so dass die Reisezeit in den Morgenstunden von Balve nach Iserlohn deutlich verkürzt wird.Unterwegs werden die bekannten SEV-Haltestellen an den Bahn-haltepunkten angefahren. In Menden besteht an der Haltestelle Battenfeld Anschluss an die Buslinie 1 in Richtung Iserlohn (Abfahrt 6:45 Uhr). (Quelle ZRL)

 

Sanierung des Mendener Bahnsteigs geht gut voran

Die Sanierung des Mendener Bahnsteigs geht gut voran. Nach Beginn der Bauarbeiten am 02.06.2014 hatten sich noch Probleme mit der alten Bahnsteigüberdachung ergeben, deren Fundamente teilweise durchgerostet waren. Aber hier hat sich eine Lösung gefunden. Mittlerweile steht am Gleis 2 auch das Fundament für das Ausfahrsignal Richtung Neuenrade, das wegen des neuen Bahnübergangs zum Bahnsteig versetzt werden muss.

Großer Tag zu Ehren des Schienenbusses

Die Eisenbahnfreunde Hönnetal hattenvielleicht auf diese sehr gute Besucherresonanz gehofft - und sie konnten tatsächlich zufrieden sein. Die Schienenbusse waren teilweise sehr voll, aber nicht überfüllt. Vor 60 Jahren kamen erstmals Schienenbusse ins Hönnetal. Am 02.06.1984 - vor 30 Jahren - hieß es Abschied nehmen vom planmäßigen Schienenbuseinsatz im Raum Menden.  Seit 1997 fahren aber die Schienenbusse des aus den Eisenbahnfreunden Hönnetal e.V. (EFH) gegründeten Fördervereins Schienenbus e.V. Menden mehrmals im Jahr Sonderfahrten ins Hönnetal und auch aus dem Hönnetal heraus. 2014 sind die Schienenbusse damit 60 Jahre im Hönnetal zuhause - so lange, wie kein anderes Schienenfahrzeug sonst!

Erste Zugkreuzung von Schienenbussen in Binolen seit 1984!

Bei Volkringhausen

Wie 1984 - 798 760 bei Volkringhausen

Vor der Fröndenberger Stadtkulisse - die Garnitur des Fv Schiennebus e.V. Menden

Das haben die Eisenbahnfreunde mit Unterstützung des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr ZRL und der Deutschen Bahn  zum Anlass genommen für einen großen Schienenbustag auf der Hönnetalbahn. Am Sonntag kehrten die Schienenbusse noch einmal in den Plandienst zurück. Zwischen Fröndenberg und Neuenrade wurden alle Fahrten der RB 54 vom Schienenbus des Förderverein Schienenbus e.V. übernommen. Außerdem kam es - erstmals auf den Tag genau seit 30 Jahren - wieder zu planmäßigen Schienenbuskreuzungen in Binolen, denn noch ein zweiter Schienenbus wurde eingesetzt. Ein zweiteiliger Schienenbus der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft ins Hönnetal und scherte um 11:36 Uhr ab Fröndenberg so in den Fahrplan ein, dass bis 17:22 Uhr (Rückkunft Fröndenberg) ein Stundentakt nur mit historischen Schienenbussen bestand. Aufgrund des Planverkehrs wurden die normalen Fahrkarten der DB bzw. des VRL anerkannt. Dieter Rickes, Zugbegleiter der DB, verkaufte den Reisenden im Zug so manches Ticket.

Die EFH-Triebfahrzeugführer Guido Kaiser, Markus Ruhmer und Klaus Kranstädt teilten sich den Dienst in den beiden Schienenbussen. Auf ihren Fahrten durch das Hönnetal standen zahlreiche Eisenbahnfotografen und -filmer an der Strecke, um den Planverkehr mit historischen Fahrzeugen festzuhalten. Aber auch als Fahrgäste in den Zügen waren viele Eisenbahnfreunde aus nah und fern anzutreffen. Die Hönnetalbahn gilt unter Kennern als eine der schönsten Nebenbahnen in ganz NRW. Sie hat alles, was eine sehenswerte Nebenbahn ausmacht: so zwei relativ kurze Tunnel (den Uhu-Tunnel 117 m und den Binoler Tunnel 277 m lang), verschiedene bruchsteinerne Viadukte und nicht zuletzt eine herrliche Landschaft.

Parallel dazu fand bei den EFH in Binolen ein gut besuchter Tag der offenen Tür statt, mit folgenden Aktivitäten: Fahrten mit der Motordraisine "Floh" auf dem ehemaligen Ladegleis, Rundfahrten mit einem historischen Linienbus zur Sorpetalsperre und zurück, Besichtigung der Reckenhöhle, geführte Wanderungen durch das Hönnetal, Ausstellung des Bahnhof Binolen als betriebsfähiges Modell in HO sowie ein Quiz für Kinder im Zug. Johannes Schmoll, 1.Vorsitzender der EFH: "Danke an den ZRL und die DB, dass diese uns so unterstützt haben. Danke vor allem für die Genehmigung für den Planverkehr mit den alten Schienenbussen. Aber ich glaube, der heutige Tag war eine gute Werbung für unsere Hönnetalbahn" (B. Wendel).

Hier noch ein sehenswerter Filmbeitrag.

Bauarbeiten an der Hönnetalbahn abgeschlossen

Auch im Jahr 2014 sind schon Bauarbeiten auf der Hönnetalbahn geplant. Die Deutsche Bahn plant in der Zeit vom 12. bis 27. April 2014 (Osterferien) alle Züge zwischen Fröndenberg und Neuenrade durch Busse zu ersetzen.

Gegenstand der Sanierungsarbeiten war die komplette Erneuerung der Streckengleise zwischen dem bei Menden liegenden Feldwegübergang und der Bahnhofseinfahrt Menden. Dabei ist auch die ehemalige Anschlussweiche zur Fa. Schmöle entfernt worden. Die ausführende Fa. Wiebe setzte dazu die ehem. 216 122 im Bauzugdienst ein.

Im Bahnhof Horlecke wurden die beiden Einfahrweichen erneuert, sowie das Streckengleis bis einschließlich des Bahnübergans. In Binolen wurden schließlich Vorbereitungen für den signalunterstützten Zugleitbetrieb getroffen. Dazu wurden Kabel verlegt.

 

Rückbau Hemer - Menden abgeschlossen - Bau des Radweges begonnen

Ende März war der Abbau der Strecke Menden - Hemer durch die Fa. Meißner aus Baden-Württemberg abgeschlossen. Der Bau des Radweges wurde formell mit einem Pressetermin am 20. Mai 2014 begonnen. Lt. Hemers Bürgermeister Esken ist die Maßnahme als Erhalt der Trasse zu werten, bis eine spätere Generation über die Reaktivierung als Bahnlinie entscheidet. Diese Aussage wird von Kritikern mit großer Skepsis betrachtet, da man die Reaktivierung ja auch früher hätte haben können.

Der Radweg wird vsl. Ende September fertig gestellt sein. Er erhält ein Leerrohr für ein Breitbandkabel für Internet und auf Hemeraner Stadtgebiet auch eine Beleuchtung.

Fahrräder statt Gleise - Schienenbusfahrten wird es nach Hemer nie wieder geben. (Aufn. vom 26.09.2010 mit 796 690, 996 299, 796 802). Hier rollen bald Fahrräder.

 

Bauarbeiten am Uhu-Tunnel abgeschlossen - neuer Sicherungszaun am Uhu-Felsen

Vom 19. Oktober bis 04. November 2013 liefen die Felssicherungsarbeiten im Hönnetal. Begonnen wurde am Uhu-Felsen. Hier wurden durch ein österreichisches Unternehmen Bohrungen für einen neuen großen Sicherungszaun angebracht. Dieser Zaun bedecke nun teilweise den Felsen um den Straßen- und Bahnverkehr vor herabfallenden Steinen zu schützen. Am Uhufelsen wurden außerdem ca. 15 m über der Ausfahrt neue Fangnetze angebracht.  Der alte hier vorhandene Fangzaun wurde entfernt. Zur Beruhigung: Das Fotomotiv Uhutunnel wird davon kaum beeinträchtigt. (Stand 30.11.2013)

 

DB-Regio verteidigt das Sauerland-Netz - Kompletter Einsatz von Neubaufahrzeugen

Die DB Regio AG wird auch nach 2015 im Sauerland die SPNV-Leistungen erbringen. Lt. Zweckverband SPNV Ruhr-Lippe konnte sich die DB-Tochter die ausgeschriebenen Lose für weitere 12 Jahre sichern. Ab Dezember 2015 startet das "Sauerland-Netz" neu mit z.T. erheblichen Verändungen und Verbesserungen. Die Hönnetalbahn wird dabei besonders durch verkürzte Reisezeiten nach Dortmund profitieren.

Leichte Einschränkungen gibt es Richtung Hagen und Kassel, dafür werden aber in Schwerte die Anschlüsse nach Hamm / Münster auf den RE 7 wieder erreicht, was fast 1 Stunde Zeitersparnis ausmacht.

Neu ist auch der komplette Austausch der bisherigen Fahrzeugflotte. Die Baureiehn 612, 628, 640 und auch 648 werden sich von Ruhr, Volme, Hönne und auch Emscher verabschieden. Dafür kommen Neubaufahrzeuge des polnischen Herstellers PESA zum Einsatz. Die zwei- und dreiteiligen Dieseltriebwagen werden allen modernen Anforderungen gerecht. Optisch sind sie gewöhnungsbedürftig.

Mehr Informationen unter: ZRL

Bauarbeiten an der Hönnetalbahn - Motiv am Uhu-Tunnel gefährdet?

Gebaut wird auf der Hönnetalbahn Gleich zweimal kommt es im Herbst aufgrund von Bauarbeiten auf der Hönnetalbahn zu Schienenersatzverkehren:
  • Wegen Schwellen- und Brückenarbeiten werden vom 3. bis 6. Oktober 2013 alle Züge der Linie RB 54, Hönnetal-Bahn, zwischen Fröndenberg und Neuenrade durch Busse ersetzt. Auch die Züge der Relation Unna – Menden und Gegenrichtung fallen zwischen Fröndenberg und Menden aus.
  • Vom 19. Oktober (ab 20 Uhr) bis einschließlich 3. November 2013 finden umfangreiche Tunnelarbeiten in Verbindung mit einer Totalsperrung der Hönnetal-Bahn zwischen Menden (Sauerland) und Neuenrade statt. Aus diesem Grund müssen auf dem oben genannten Abschnitt die Züge der Linie RB 54, Hönnetal-Bahn, durch Busse ersetzt werden. Auf dem Abschnitt zwischen Unna und Menden verkehren die Züge wie gewohnt.

Weitere Informationen dazu auf www.zrl.de und www.bahn.de . Hier findet man auf die Ersatzfahrpläne für die Busse

Die Bauarbeiten könnten auch Auswirkungen auf das beliebte Fotomotiv am Uhu-Tunnel haben, denn es steht zu befürchten, dass hier massive Felssicherungszäune angebracht werden.

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